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Ergebnissteigerungen bestätigen den Erfolgskurs der Sparkasse Hannover
10.03.2008
Zuwachs bei Einlagen und Dienstleistungen. Leichter Rückgang im
Kreditgeschäft. Gründungsfinanzierungen um 16 % ausgeweitet. Mehr als
23.000 Girokonten hinzugewonnen. Erfreuliche Entwicklung des
Bewertungsergebnisses. Keine Belastungen durch Subprime-Krise.
Verbessertes Kosten-Ertrags-Verhältnis (65,9 %). 5,6 Mio. Euro
Ausschüttung an den Träger.
Hannover, 10. März 2008
Die Sparkasse Hannover blickt auf ein erfolgreiches Jahr 2007 zurück. Das Geschäftsjahr stand ganz im Zeichen der Neuausrichtung des Kundengeschäftes hin zu mehr Präsenz in den lokalen Märkten der Region. Walter Kleine, Vorsitzender des Vorstandes der Sparkasse Hannover, zeigte sich sehr zufrieden mit der Ertragslage der Sparkasse Hannover: „Gegen den Trend haben wir unsere positive Entwicklung fortgesetzt, die Marktführerschaft in der Region behauptet und unsere Stärken ausgebaut. Durch eines der besten Ergebnisse der vergangenen zehn Jahre sehen wir unsere Strategie ‚Zurück zu den traditionellen Sparkassenwerten’ voll bestätigt.“ Der Jahresüberschuss ist mit 30 Mio. Euro im Vergleich zum Vorjahr (20 Mio. Euro) wiederum stark gestiegen, obwohl im Jahr 2007 freiwillig knapp 40 Mio. Euro für die vollständige Ausfinanzierung der Zusatzversorgungskasse für die Pensionäre der Sparkasse Hannover aufgewendet wurden. Der Vorstand der Sparkasse Hannover wird dem Verwaltungsrat die maximale Ausschüttung an den Träger in Höhe von 5,6 Mio. Euro bzw. 20 Prozent des Bilanzgewinnes (28 Mio. Eu-ro) vorschlagen. Dies bedeutet, dass Stadt und Region jeweils 2,8 Mio. Euro erhalten würden, die höchste Ausschüttung in der Geschichte der Sparkasse Hannover.
Das Ergebnis aus dem operativen Geschäft (Betriebsergebnis I vor Bewertungen und Steuern) lag mit 128,5 Mio. Euro (0,98 Prozent DBS) deutlich über Vorjahresniveau (0,90 Prozent DBS bzw. 122,6 Mio. Euro).
Sehr erfreulich entwickelte sich auch der Wertberichtigungsbedarf. Er fiel erheblich niedriger aus als im Vorjahr und lag deutlich sowohl unter dem Durchschnitt der deutschen Großsparkassen als auch unter dem der niedersächsischen Sparkassen. Aufgrund ihrer bewusst konservativen Anlagestrategie hat die Sparkasse Hannover keine nennenswerten Berichtigungen im Zusammenhang mit der so genannten Subprime-Krise zu tragen.
Geschäftliche Entwicklung
Kreditneugeschäft und Gründungsfinanzierungen legen zu
Im Kreditgeschäft insgesamt verzeichnete die Sparkasse Hannover im Jahr 2007 einen Rückgang um 5,9 Prozent (521 Mio. Euro), der im Wesentlichen auf die gute Einnahmensituation der öffentlichen Hand zurückzuführen ist sowie auf große Immobilienübernahmen durch institutionelle Anleger aus dem Ausland. Trotz des schwierigen Marktumfeldes wurde mit den gewerblichen Kunden Kreditneugeschäft mit einem Volumen von rund 500 Mio. Euro abgeschlossen. Dies ist ein besonders erfreulicher Wert, da die Sparkasse in dem stark umkämpften Kreditgeschäft ihre Strategie auf gutes Wachstum mit regionalen Unternehmen fokussiert.Besonderes Augenmerk hat die Sparkasse erneut auf die Begleitung und Entwicklung von Unternehmensgründern in der Region gelegt, da hier die Arbeitsplätze der Zukunft entstehen. Mehr als 500 Gründungsvorhaben wurden eingehend geprüft. Letztlich wurden 177 Unternehmensgründungen (16,4 Prozent mehr als 2006) mit einem Gesamtvolumen von 11,5 Mio. Euro finanziert (38 Prozent über Vorjahr).
Zuwachs im Einlagengeschäft – Trendumkehr bestätigt – Kunden sind bereit, für Qualität zu zahlen.
Das Einlagenvolumen verzeichnete einen erfreulichen Zuwachs von 3,2 Prozent (266 Mio. Euro) auf rund 8,7 Mrd. Euro. Wachstumstreiber waren hier vor allen Dingen Sicht- und Termingeldeinlagen, die Zuwächse in Höhe von 420 Mio. Euro (11,6 Prozent) erzielten. Der Einlagenbestand auf den 2005 eingeführten Tagesgeldkonten KapitalPlus und KapitalPlus.de wuchs im Jahr 2007 bereits auf 1,3 Mrd. Euro. Einlagenabflüsse zu Direktbanken konnten durch die Produktstrategie der Sparkasse wirkungsvoll umgekehrt werden. Auch bei den Sparkassen- und Kapitalbriefen sowie bei Inhaberschuldverschreibungen sind Bestandserhöhungen von 113 Mio. Euro (8,7 Prozent) zu verzeichnen.
Mit mehr als 23.000 Girokontoeröffnungen wurde der Vorjahreswert um 10 Prozent gesteigert. Bei 40 Prozent dieser Eröffnungen entschieden sich Kunden für Konten, die mehr Service bieten als kostenlose online-Konten. Dies belegt, dass Kunden die Bankprodukte nicht allein nach dem Preis auswählen, sondern auf Dienstleistungsqualität Wert legen und bereit sind, dafür auch einen angemessenen Preis zu zahlen.
Starkes Dienstleistungsgeschäft lässt Provisionsüberschuss wachsen
Im Geschäftsjahr 2007 erhöhte sich der Provisionsüberschuss um 7,7 Prozent auf 91 Mio. Euro bzw. 0,69 Prozent DBS. Hier schlägt sich unter anderem der erhöhte Absatz von Wertpapieren und Investmentfonds nieder. Auch das Versicherungsgeschäft leistete wiederum nennenswerte Beiträge zum Provisionsergebnis. So konnten insbesondere im Bereich der Sachversicherungen die Erträge um über 20 Prozent gegenüber dem Vorjahr gesteigert werden.Immobiliengeschäft – gegen angespannte Marktlage behauptet, bestes Vermittlungsergebnis
Das Geschäft mit Baufinanzierungen war auch im Jahr 2007 geprägt durch den starken Rückgang an Neubauaktivitäten in der Region. Hier sind nach wie vor die Auswirkungen aus dem Wegfall der Eigenheimzulage zu spüren. Dennoch konnte die Sparkasse das Ergebnis aus dem Baufinanzierungsgeschäft auf Vorjahresniveau halten und damit ihre Marktposition behaupten. Mit einer groß angelegten Immobilienkampagne wird die Sparkasse Hannover im Jahr 2008 ihre umfassende Kompetenz und Leistungsfähigkeit im Geschäft rund um die Immobilie deutlich machen.Sehr erfreulich entwickelte sich im Jahr 2007 das Ergebnis der Immobilienvermittlungen. Insgesamt wurden 440 Objekte mit einem Gesamtvolumen von 76 Mio. Euro vermittelt. Das entspricht einer Steigerung um 20 % gegenüber dem Vorjahr und damit dem bisher besten Vermittlungsergebnis der Sparkasse Hannover. Mit deutlichem Abstand konnte in diesem Segment die Marktführerschaft ausgebaut werden.
Telefon und Internet – zwei ausgezeichnete Vertriebswege
Ob stationär oder elektronisch – Erfolgsfaktor für Sparkassen ist nicht zuletzt deren qualitativ hochwertiges Angebot an Vertriebswegen. Für zwei von ihnen wurde die Sparkasse Hannover im Jahr 2007 ausgezeichnet. Der Internet-Auftritt www.sparkasse-hannover.de wurde im bundesdeutschen ibi-Website-Ranking mit dem ersten Platz ausgezeichnet. In der Untersuchung zur Servicequalität von Finanzdienstleistern stufte die imug Beratungsgesellschaft das Telefon- und Bankingcenter der Sparkasse Hannover in der Kategorie Kundenkontaktqualität auf Platz 1 ein.Neustruktur im Vertrieb für mehr Kundennähe und Kundenzufriedenheit
Größere Kundennähe, höhere Dienstleistungsqualität und mehr Präsenz in den lokalen Märkten der Region waren die Motive für eine umfassende Neustrukturierung in den Vertriebsbereichen. Seit dem 1. Januar 2008 profitieren die Kunden der Sparkasse Hannover von der Bündelung des umfassenden Produkt- und Dienstleistungsangebotes an neun so genannten Ankerstandorten in der Region. Von den klassischen Filialangeboten über die Vermögensberatung und Immobilienexpertise bis hin zu den Firmenkundenspezialisten ermöglicht das Angebotsspektrum eine ganzheitliche Kundenbetreuung auch an dezentralen Standorten. An insgesamt 26 Centerstandorten in der Region sind die Experten der Vermögensberatung stationiert. Die 107 Filialen der Sparkasse sind die Aushängeschilder, über die die Kunden noch schneller an die Produkt- und Dienstleistungslösungen ihrer Sparkasse kommen.Menschen machen den Unterschied – Anzahl der Mitarbeiter im Kundengeschäft erhöht – Ausbildungsquote steigt
Kundenorientierung steigern und Vertrieb stärken – diese Zielsetzung bestimmte auch die Personalpolitik des Jahres 2007. Erstmals seit Jahren wurde im Kundengeschäft wieder mehr Personal eingesetzt. Für den Vertrieb wurden 20 neue Mitarbeiter eingestellt. Mit der Gründung einer neuen Tochtergesellschaft für Dienstleistungen in der so genannten Marktfolge wurden zum 1. September 2007 276 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in die 100 %ige Tochtergesellschaft MarktServices Nord GmbH übergeleitet. Zum Ende des Jahres 2007 waren 2.444 Mitarbeiter in der Sparkasse Hannover beschäftigt. In der Sparkasse Hannover Gruppe arbeiteten per 31. Dezember 2007 insgesamt 3.164 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Die Sparkasse Hannover hat auch im Jahr 2007 über ihren eigenen Bedarf hinaus ausgebildet. 67 junge Menschen starteten im August ihre Ausbildungen zum Bankkaufmann oder Sparkassenbetriebswirt. Im August 2008 werden wiederum 67 junge Menschen als Auszubildende oder Trainees ihren Berufsweg bei der Sparkasse Hannover beginnen. Die Gesamtzahl der Auszubildenden und Trainees steigt dann auf 203 an.Kosten-Ertrags-Relation verbessert
Die positive Entwicklung der Sparkasse Hannover spiegelt sich auch im Verhältnis der Kosten zum Ertrag wider: Mit 65,9 Prozent lag es günstiger als im Vorjahr (66,6 Prozent) und besser als der Durchschnitt der deutschen Großsparkassen.Zukunftslösung – Bündelung der Kräfte in Niedersachsen geht voran
Am 1. September 2007 wurde mit der 100 %igen Tochterge-sellschaft MarktServices Nord GmbH (MSN) ein weiteres Unternehmen in der Sparkasse Hannover Gruppe gegründet. Die neue Gesellschaft ist spezialisiert auf Dienstleistungen, die dem eigentlichen Kundengeschäft einer Sparkasse nachgelagert sind, zum Beispiel im Zahlungsverkehr oder im Service rund um Giro- und Sparkonten. Die Dienstleistungen der MSN sind so aufgebaut, dass sie auch von anderen Kreditinstituten genutzt werden können. Gemeinsam mit dem Sparkassenverband Niedersachsen wird die Sparkasse Hannover das Dienstleistungsportfolio dieser Gesellschaft sowie der 2005 gegründeten KreditServices Nord GmbH den niedersächsischen Sparkassen anbieten. Diese können die dem eigentlichen Kundengeschäft nach gelagerten Aufgaben an die Gesellschaften übertragen. Dort werden sie effizient und kostengünstig bearbeitet, so dass die Mandanten-Sparkassen sich ganz auf die Kernaufgaben im Vertrieb konzentrieren können. „Die Bündelung der Kräfte in Niedersachsen ist ein wichtiger Beitrag zur Zukunftssicherung der hiesigen Sparkassen, die dem Verfall der Margen auf der Kostenseite wirkungsvolle Lösungen entgegensetzen müssen“, so Walter Kleine.Vorbereitet auf ein anspruchsvolles Jahr
Die Sparkasse Hannover hat sich sowohl mit der Ausrichtung ihrer Vertriebsstruktur auf die Kundenbedürfnisse als auch mit der Fokussierung ihrer Vertriebskultur auf die Erfolgsfaktoren Kundenbindung, Kundenzufriedenheit und Qualität fit gemacht für die Fortsetzung ihres Erfolgskurses. Im Geschäftsjahr 2008 wird der Druck auf die Ertragsmargen unvermindert anhalten. Die Auswirkungen der Vertrauenskrise an den internationalen Finanzmärkten werden 2008 auch bei den regionaen Finanzdienstleistern ihre Spuren hinterlassen.Gut für die Region – Gesellschaftliches Engagement
Die Sparkasse Hannover engagiert sich vor Ort. Engagement für die Region bedeutet Nähe zeigen, Verantwortung zu übernehmen – für die Entwicklung der Region, für die Menschen, die in den 21 Städten und Gemeinden leben, für ihr alltägliches Umfeld.Für die Sparkasse bedeutet das, sie verbindet betriebswirtschaftliche Leistungsfähigkeit mit wirtschafts- und gesellschaftspolitischem Einsatz. Neben ihrer klaren Positionierung als Impulsgeber für den Wirtschaftsraum Hannover unterstützt die Sparkasse Hannover in erheblichem Maße die soziale, kulturelle, sportliche, wissenschaftliche und wirtschaftliche Entwicklung in der Region. Die Fördermittel der Sparkasse Hannover und der Stiftungen der Sparkasse beliefen sich im Jahr 2007 auf knapp vier Millionen Euro. Diese Förderung ist zugleich eine Investition in die Zukunft der Region Hannover. Die Sparkasse Hannover beweist sich so auch in Zeiten knapper öffentlicher Mittel als verlässliche Partnerin.
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Stefan Becker
Pressesprecher
Tel.: 0511 / 3000-1100
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Renate Schmidt-Temmelmann
Leiterin Unternehmenskommunikation
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